Die F-Zahl gibt die „Lichtstärke“ des Objektivs oder seine Fähigkeit an, Licht durchzulassen. Es handelt sich um eine umgekehrte Beziehung: Je niedriger die Zahl, desto größer die Öffnung.
F1.0 (Der „Schwarzlicht“-Standard):Ein F1.0-Objektiv erfasst ungefährviermal mehr Lichtals ein Standard-F2.0-Objektiv. Dies ist die Hardware hinter „Full-Color Night Vision“. Anstatt sich auf körniges Infrarot (IR) zu verlassen, das alles schwarz und weiß macht, ziehen F1.0-Objektive ausreichend Umgebungslicht von Straßenlaternen oder dem Mond, um auch bei nahezu völliger Dunkelheit ein Farbbild beizubehalten.
F2.0 (Der budgetfreundliche Standard):Diese eignen sich perfekt für gut beleuchtete Innenräume im Einzelhandel oder den Einsatz im Freien tagsüber. Sobald jedoch die Lux-Werte sinken, „schalten“ F2.0-Kameras normalerweise in den IR-Modus. Dies führt zum Verlust von Farbdaten – ein großer Nachteil bei der Identifizierung von Fahrzeugfarben oder Kleidungsbeschreibungen in einem Polizeibericht.
Bei der Brennweite geht es nicht um Qualität; es geht darumZweck.
2,8 mm (die Weitwinkel-Wahl):Am besten für „Übersicht“-Aufnahmen geeignet. Wenn Sie eine Einfahrt, eine Lobby oder einen großen Parkplatz aus einer Ecke überwachen müssen, bietet das 2,8-mm-Objektiv ein weites Sichtfeld von über 100°.
4 mm (Die Detailauswahl):Am besten für „Ziel“-Bereiche geeignet. Diese Linse verengt die Sicht, um sich auf bestimmte Punkte wie Registrierkassen, Eingangstore oder enge Flure zu konzentrieren. Sie verlieren die Peripherie, gewinnen aber die Pixeldichte, die zum Erkennen von Gesichtern in größerer Entfernung erforderlich ist.
Die Branche befindet sich derzeit im UmbruchBlacklight F1.0-Technologie. Dies ist nicht nur ein größeres Loch für Licht; Dabei handelt es sich um hochwertiges Glas und spezielle Sensoren, die dafür ausgelegt sind, „optisches Rauschen“ zu bewältigen, das normalerweise bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen auftritt.
Der größte Vorteil?Reduzierte Bewegungsunschärfe.Herkömmliche Kameras versuchen, schwaches Licht auszugleichen, indem sie die Verschlusszeit verlangsamen, wodurch fahrende Autos oder rennende Menschen wie geisterhafte Flecken wirken. Das F1.0-Objektiv bringt genügend Rohlicht ein, um die Verschlusszeit kurz zu halten und Bewegungen selbst um 2 Uhr morgens einzufrieren.
Gehen Sie mit F2.0wenn Ihr Bereich durchgehend hell ist oder Ihnen nur die „allgemeine Aktivität“ und nicht die Identifikation am Herzen liegt.
Investieren Sie in F1.0 Blacklightwenn Sie rund um die Uhr Farbnachweise benötigen und den „White-Out“-Effekt vermeiden möchten, den IR-LEDs häufig bei Gesichtern in der Nähe der Kamera verursachen.